Rundgang Museum Wald und Umwelt Freigelände Museum Wald und Umwelt Konzept Museum Wald und Umwelt Förderkreis des Museums Wald und Umwelt Umweltstation Ebersberg
 
Konzept des Museums Wald und Umwelt
 
Titelkupfer eines forstwissen-schaftlichen Lehrbuchs von 1796
 

Wie sich die Leitbilder ändern: Die im 18. Jahrhundert neu entstandene Forstwirt-schaft sah ihre Zukunft in schnell wachs-enden Fichtenmonokulturen. Heute ist man bestrebt, zu naturnahen Mischwäldern zurückzukehren.
Carl-W. Röhrig, Wende zum Ökowald, Hamburg 1994
 
Was den Umgang mit der Natur angeht, befindet sich unsere Gesellschaft in einem Lernprozess. Dazu einen Beitrag zu leisten, ist Aufgabe des Museums auf der Ebersberger Ludwigshöhe.

Wie hat der Mensch in der Vergangenheit den Wald genutzt? Wie hat er ihn dabei gewollt oder ungewollt verändert? In welcher Weise tut er das heute und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Zukunft? Diese Fragen bilden den roten Faden, dem das Museum folgt.

Es besteht aus einem Innen- und einem Außenbereich. Draußen werden Bäume und Gehölze auf alte Weise genutzt und so Waldformen der Vergangenheit wieder hergestellt. Ein Naturerlebnispfad, der den unmittelbar angrenzenden Ebersberger Forst einbezieht, gibt Gelegenheit zu eigenem Beobachten und Ausprobieren. Was Sie als Besucher draußen im Freien entdecken und mit allen Sinnen erfahren können, finden Sie drinnen in seinen historischen oder aktuellen Kontext eingeordnet.

Indem das Museum zu eigenem Tun anregt, Orientierungswissen vermittelt und Denkanstöße gibt, setzt es der alltäglichen Reizüberflutung bleibende Erfahrungen entgegen.

Eine Kurzfassung des Museumskonzepts steht Ihnen hier als PDF-Datei (130 kB) zur Verfügung.