Unsere Angebote verbinden einmalige Naturerlebnisse mit Biologie, Geografie und Geologie!

Wir nehmen bei der Programmgestaltung besondere Rücksicht auf die Lehrpläne der Schulen.

Vereine, Gruppen, Betriebsausflüge


Museumsführungen


Die Bedeutung des Waldes früher und heute

Ohne den Wald war das Leben vor über 200 Jahren undenkbar. Ohne Holz und Holzkohle wären die Menschen im Winter erfroren und hätten weder Glas noch Metalle herstellen können. Die Rinder, Pferde und Schweine der Bauern wären ohne Waldweide, Laubheu und Eichelmast verhungert. Im 19. Jahrhundert, dem Zeitalter der Industrialisierung, wurden die meisten Wälder in Holzplantagen umgewandelt. Heute dient uns der Wald als Luft- und Wasserfilter, Hochwasser- und Lawinenschutz, Erholungsraum, Klimapuffer, Sauerstoffproduzent u.a.m.

Dauer: ca. 1,5 h oder nach Vereinbarung (bis 2 h)

Pro Person 5 €

Die historischen Waldnutzungsformen im Freigelände oder der Naturerlebnispfad im Stadtwald können individuell auf Wunsch in diese Museumsführung einbezogen werden.

Dauer nach Vereinbarung

Ab 2 h pro Person 10 €

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Essen und Trinken aus dem Wald

Museumsführung mit anschließendem Schmankerl

Der Wald war in früheren Zeiten wichtiger Nahrungslieferant für den Menschen und seine Haustiere. Welche Vielfalt an Essbarem von Bäumen, Sträuchern und krautigen Waldpflanzen wurde gewonnen? Wie und vor allem wie mühsam musste man das Sammelgut für die Menschen zubereiten oder konservieren? Wie sehr sich einerseits unsere Ernährung heute davon unterscheidet, welches Interesse an historischem Wissen und Fertigkeiten andererseits besteht, ist Thema dieses Museumsrundgangs. Wesentliche Komponente ist dabei eine ausführliche Besichtigung der wertvollen Holzbibliothek von Candid Huber.

Als Abschluss der Führung bieten wir Ihnen jahreszeitlich angepasste Kostproben von Waldschmankerln an. Zutaten für Frühjahrs-Schmankerl sind z.B. Fichtentriebe, Brennnesseln, Bärlauch oder Birken sowie Holler oder Rosenblüten. Im Sommer genießen wir honigsüße Waldbeeren mit „Geistreichem“. Herbstfrüchte wie Hollerbeeren, Kornelkirschen oder Sanddorn verwöhnen uns mit eingefangener Sommerwärme. Der Wintervorrat an Haselnüssen, Eicheln, Maronen, getrockneten Pilzen oder Obst sowie süß oder salzig eingelegten Waldfrüchten verspricht Abwechslung im Speiseplan.

Dauer: ca. 1,5 h oder nach Vereinbarung

Pro Person 5 € (ab 2 h pro Person 10 €)

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Ein Mönch und Botaniker – Die berühmte Holzbibliothek Candid Hubers

Die „Bücher“ bestehen aus kleinen Kästchen aus Holz, die an einer ihrer Schmalseiten Rinde und ein Etikett tragen. Nebeneinander im Regal stehend, sehen sie aus wie andere Bücher auch, innen aber entpuppen sie sich als kleine Herbarien. Jedes Buch einer solchen „Holzbibliothek“ stellt eine andere Baumart vor. Die Holzbibliothek, die der Ebersberger Benediktiner Candid Huber vor über 200 Jahren geschaffen hat, ist ein kulturgeschichtliches Kleinod. Lernen Sie mit ihr Grundströmungen des 18. Jahrhunderts kennen: die Aufklärung, das damals weit verbreitete Sammeln von Naturalien und das Bestreben, die zahlreichen neuen naturwissenschaftlichen Entdeckungen mit dem christlichen Schöpfungsglauben in Einklang zu bringen.

Dauer: ca. 1,5 h

Pro Person 5 €

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Von Schinken, Pfennigen und Prozessionsspinnern – Geschichten rund um die Eichen

Bereits im Altertum verehrten die Menschen Eichenbäume. Eichenwälder spendeten ihnen und ihren Nutztieren in Form von Holz und Futter viele überlebenswichtige Rohstoffe. Bis heute ist die Eiche wichtig für Gewerbe und Forstwirtschaft. Künstler wie Joseph Beuys befassten sich mit der Eiche. Eicheln und Eichenlaub zieren Münzen, Wappen und Rangabzeichen. Und in Ortsnamen, Sprichwörtern und Redensarten stoßen wir immer wieder auf die Eiche.

Interessant sind Eichen auch als Ökosysteme, denn sie beherbergen  unzählige Lebewesen. Diese Themenführung durchs Museum befasst sich mit der Kulturgeschichte einer bedeutenden Baumart.

Dauer: ca. 1,5 h

Pro Person 5 €


Forstrechte, Köhlerei und Dechelgeld

Der Ebersberger Forst in den vergangenen 1000 Jahren

Die Entwicklungsgeschichte des Ebersberger Forstes ist gut dokumentiert. Ein Grund dafür ist, dass ein großer Teil davon 800 Jahre lang im Besitz des Klosters war, das uns reiches Schriftmaterial über die Bewirtschaftung seiner Güter überliefert hat. Die ersten Waldordnungen für das heutige Forstgebiet gehören zu den ältesten in ganz Deutschland. Sie regelten bereits im Mittelalter das Jagdwesen, Rodungen oder Abgaben z.B. für die Schweinemast im Wald.

Dauer: ca. 1,5 h

Pro Person 5 €


Mensch – Wald - Klima

Klima, Wald und Mensch standen schon immer in einer direkten Wechselbeziehung zueinander. Wie sich diese Beziehung im Laufe der Geschichte dargestellt und verändert hat, wird bei einer Führung durch die Dauerausstellung des Museums deutlich. Danach geht es in den Wald, um die aktuelle Bedeutung von Wäldern für den Klimaschutz, dessen Leistungen, aber auch Kapazitätsgrenzen unter heutigen Rahmenbedingungen aufzuzeigen. Bitte auf witterungsgemäße Kleidung achten.

Dauer: ca. 1,5 h

Pro Person 5 €


Was Opa noch wusste

Die Werkzeugsammlung im Jagerhäusl steht im Mittelpunkt dieser Führung. Es wird das Arbeiten mit historischen Gerätschaften gezeigt. Die Teilnehmer haben mitunter die Möglichkeit, z.B. den sogenannten Schnitzesel selbst auszuprobieren. Außerdem gibt es praktische Tipps vom Profi zum richtigen Schleifen von Messern und anderen Werkzeugen. Eigene stumpfe Messer dürfen gerne mitgebracht werden.

Dauer: 2,5 h

Pro Person 10 €


Natur- und Kulturraum rund um Ebersberg


Wallberge, Mammuts und Fischteiche

Wanderung entlang Ebersberger Weiherkette

Am Ende der letzten Eiszeit, vor rund 11.000 Jahren, formte das Schmelzwasser des Inngletschers das Urstromtal der Ebrach. Vor 1000 Jahren ließen die Mönche des Klosters Ebersberg die Weiherkette zwischen dem nördlichen und dem südlichen Moränenzug aufstauen. Wissenswertes zur Entwicklung der Landschaft und zur Historie Ebersbergs erwartet Sie, während wir am Südrand des Forstes bis zum Egglburger See und entlang der Ebrach zum Klostersee wandern.

Bitte achten Sie auf solide Schuhe und ggf. Regenschutz.

Treffpunkt: Museum Wald und Umwelt
Dauer: ca. 2, 5 – 3 h

Pro Person 10 €

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Säbelzahntiger an Isar und Inn

Wanderung durch die Moränenlandschaft Ebersberg mit Einführungsvortrag

Unscheinbare Kieselsteine in unserem Boden dienen uns als Leitfaden durch 4,6 Milliarden Jahre Erdgeschichte. Erleben Sie in Zeitraffer das Werden unserer Landschaft von der Entstehung des Himmelskörpers Erde und der Urmeere über die Auffaltung der Alpen, die Bildung von Pechkohlelagern und die Eiszeiten bis hin zur Besiedlung Oberbayerns.

Mitbringen: feste Schuhe und wetterangepasste Kleidung. Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt.
Dauer: 3 h

Pro Person 10 €


Die Ökologie des Waldes

Der Wald übt auf die ihn umgebende Landschaft, auf Boden, Wasser und Luft, auf die Pflanzen- und Tierwelt sowie auf den Menschen eine bedeutende Wirkung aus. Wir spannen den Bogen vom Ökosystem Wald und seiner Nutzung in der Vergangenheit über die Probleme der Jetztzeit bis hin zu den Herausforderungen der Zukunft. Wir erkunden „holzfressende“ Gewerbe in vorindustrieller Zeit, z.B. Köhlerei und Eisenverhüttung. Heute werden Fichtenmonokulturen wieder zu stabilen Mischbeständen umgebaut. Der Klimawandel bringt jedoch neue Risiken mit sich, auf die die Forstwirtschaft reagieren muss. Bei einem Rundgang durch den Stadtwald können wir einige Aspekte nachhaltiger Waldnutzung aktiv nachvollziehen.

Bitte achten Sie auf wetterangepasste Kleidung.

Dauer: 3 h

Pro Person 10 €

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Mit der Stadtführung ins Ebersberger Umland

Die Historie des Ebersberger Forstes, von Egglburg und von Ebersberg wurde geprägt von mächtigen Landesherren und Grafengeschlechtern. Die Entstehung der idyllischen Weiherkette haben wir den Benediktinern zu verdanken, die das Kloster Ebersberg nahezu 600 Jahre führten. Die geführten Touren zu Fuß oder mit dem Fahrrad vermitteln Ihnen Zeugnisse, die bis in vorrömische Zeiten zurückreichen. Sie verlaufen weiter auf mittelalterlichen Spuren, beleuchten die Zeit der Entstehung des ersten hölzernen Aussichtsturms und auch die Anfänge des „Freibadens“ in einer Badeanstalt.

Nähere Informationen zu den Stadtführungen bei Thomas Warg, Tel.: 08092/336601; E-Mail: thomas.warg@t-online.de


Aktionsprogramme für Erwachsene


Naturerlebnis Landart

Kunst in und mit der Natur

Landart bedeutet kreative Auseinandersetzung mit Landschaft und Landschaftselementen. Der künstlerische Prozess regt an zu intensiver und bewusster Wahrnehmung natürlicher Strukturen, Formen, Farben und Materialien. Landart heißt Lust auf Ausprobieren. Alle Aktionen finden im Freigelände des Museums statt und orientieren sich an der Landart-Philosophie: sich vom jeweiligen Naturstandort kreativ inspirieren lassen, nur Naturmaterial benutzen, Tiere und Pflanzen respektieren, die Kunstwerke ohne bleibende Spuren in den Naturkreislauf zurückgehen lassen.

Dieses Programm bieten wir auch gerne als Erzieher- oder Lehrerfortbildung an. Ebenfalls gut geeignet für Geburtstage (Kinder und Erwachsene!), Ausflüge u.Ä.

Dauer: 3 h: pro Person 10 €

Dauer: 5 h: pro Person 14 €

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An Herausforderungen wachsen

Teamtraining in der Natur

Herausforderungen gemeinsam bewältigen stärkt den Zusammenhalt eines jeden Teams. Unser Teamtraining bietet dazu Gelegenheit durch praktische Aufgaben draußen in der Natur, durch kniffelige Probleme, die den koordinierten Einsatz der Fähigkeiten aller Teammitglieder verlangen, oder durch schwierige Entscheidungen, die gemeinsam zu treffen sind. Unsere Kooperationsspiele und Übungen regen dazu an, sich mit dem eigenen Verhalten und dem der anderen in der Gruppe zu beschäftigen. Sie gehen einher mit intensiven Naturerlebnissen und Einblicken in aktuelle Umweltthemen und: sie machen Spaß!

Firmen können „An Herausforderungen wachsen” nutzen, um Zusammenhalt und Zusammenarbeit unter ihren Mitarbeitern zu verbessern und um einen Betriebsausflug mal ganz anders zu gestalten. Oder um mit einem Incentive-Programm Mitarbeiter für besonderen Einsatz zu belohnen. Wir passen unser Angebot Ihren speziellen Bedürfnissen an.

Mitbringen: wetterfeste und strapazierfähige Kleidung, Brotzeit

Maximale Teilnehmerzahl: 30
Dauer: 3 h (mind.) bis 7 h (max.)
Preis pro Person: je nach vereinbarter Veranstaltungsdauer. Bei sehr kleinen Gruppen greift eine entsprechende Mindestpreisregelung.

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