Grußwort

Liebe Besucher,

das Museum Wald und Umwelt mit seiner Umweltstation Ebersberger Forst steht seit vielen Jahren mit Erfolg für abwechslungsreiches Kultur- und Umweltbildungsangebot für jede Altersgruppe.

In diesem Jahr erwartet Sie im Veranstaltungskalender eine vielseitige Mischung aus Museumsführungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten und erneut ein lebendiges Programm für Kinder, Familien und alle Interessierten.

„Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ – so lautet heuer das Motto des Internationalen Museumstags am 19. Mai 2019. Als kulturelle Dreh- und Angelpunkte, die zwischen Tradition und Zukunft vermitteln, bewahren auch Museen wie dieses unser Wissen um alte Kulturtechniken und den geschickten Umgang mit knappen Ressourcen und Energie. Können wir daraus etwas für unsere heutige Zeit und unsere Zukunft lernen? An diesem Tag lädt das Museum kleine und große Besucher ein, um an Aktionen und informativen Angeboten teilzunehmen und die Ausstellungen zu besuchen. Der Eintritt ist frei.

Für Schulklassen, Kindergartengruppen, aber auch für Erwachsenengruppen und Multiplikatoren bietet die Einrichtung ein Bildungsangebot, das für die natürlichen und kulturellen Besonderheiten und die Schönheit unserer Heimat sensibilisiert. In Zeiten zunehmender globaler Sorge um die Belastbarkeit natürlicher Ökosysteme wie der Wald und die Auswirkungen einer weiteren Klimaerwärmung, wollen die Angebote darüber hinaus auf positive Weise dazu motivieren, im Alltag und gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung aktiv zu werden.

Auch die Fotoausstellung „Natur ist rot“, die Wanderausstellung „Bayerns UrEinwohner – Wild, bunt und voller Wunder“ und eine künstlerische Projektausstellung „Mensch – Baum“ wollen in 2019 jede auf ihre Weise die Besucher begeistern: für die Farbenpracht der Natur im Großen und im Kleinen, für den Artenreichtum, den sorgsam gepflegte Kulturlandschaften erzeugen und bewahren helfen und für das Finden der eigenen Balance im gestalterischen Spannungsfeld zwischen Mensch, Baum und Umwelt.

Wir wünschen Ihnen für Ihre Besuche von Museum und Umweltstation eine informative und erlebnisreiche Zeit.

Ihr
Walter Brilmayer
1. Bürgermeister


Neuplanung der Erlebnispfade

Regelmäßige Besucher auf der Ludwigshöhe kennen sie: die Erlebnispfade im Wald und im Freigelände rund um das Museum Wald und Umwelt.
Der NaturErlebnisPfad war das erste große Projekt der neu gegründeten Umweltstation. Er wurde mit großer Bürgerbeteiligung geplant und umgesetzt und im Jahr 2003 eröffnet.
2010 kam der Weg zur Biologischen Vielfalt dazu. Außerdem gibt es einzelne Stationen, die historische Waldnutzungen zum Thema haben. Viele Stationen sind nun schon über 10 Jahre alt, so dass einfache Reparaturmaßnahmen nicht mehr ausreichen.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, die Pfade zu überarbeiten und zu einem neuen Informations- und Erlebnispfad zusammenzuführen. Vorher aber wollten wir möglichst viele Meinungen dazu erfahren.
Um die Wünsche und Interessen aller Interessierten kennenzulernen, verteilten wir bis Ende Mai 2016 Fragebögen zu den Erlebnispfaden im Freigelände.
Die Befragung ist mittlerweile abgeschlossen - wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen.
Über die Weiterentwicklung des Naturerlebnispfades informieren wir Sie an dieser Stelle, sobald das Konzept erarbeitet ist.


Betrieblicher Umweltschutz

Unser aktueller Beitrag zum betrieblichen Umweltschutz

Im Museum Wald und Umwelt wurde die gesamte Beleuchtungsanlage von herkömmlichen Beleuchtungskörpern wie Glühbirnen und Strahler auf LED-Technik umgestellt und zusätzlich die Lüftungssteuerung modernisiert. Der Stromverbrauch reduzierte sich dadurch im ersten Halbjahr 2015 um 52 Prozent von etwa 12.000 Kilowattstunden auf unter 6.000 Kilowattstunden.
Dieselbe Menge produziert die Solaranlage auf dem Dach der Hauptschule jedes Jahr - mit nur 20% ihrer Fläche.
Die Umrüstung im Museum wurde als Folge der Empfehlung des städtischen Klimaschutzkonzeptes zur energetischen Ertüchtigung der städtischen Liegenschaften vorgenommen.