Grußwort

Liebe Besucher,

als besonderer außerschulischer Lernort im Landkreis Ebersberg bietet das Museum Wald und Umwelt mit seiner Umweltstation Ebersberger Forst seit vielen Jahren mit Erfolg handlungsorientierte Bildungsangebote für jedes Alter an.

In facettenreichen Ausstellungen, mit dem bunten Veranstaltungskalender und in individuell zugeschnittenen Schulklassenprogrammen und Seminaren wollen wir kleine und große Besucher auf kreative Weise für die natürlichen Lebensgrundlagen, kulturellen Besonderheiten und die Schönheit unserer Heimat sensibilisieren.

Am Aktionsbündnis des Landratsamtes zum Jahr der Biene 2018 beteiligen sich Museum und Umweltstation mit Angeboten und Aktionen sowie mit einer eigenen Ausstellung. Die Ausstellung wird unter Beteiligung von Schulen und Ganztagesbetreuungsangeboten aus dem Landkreis entstehen, die sich im laufenden Schuljahr intensiv mit dem Thema Honig- und Wildbienen und ihre Bedeutung für unsere Kultur, Umwelt und Wirtschaft beschäftigen. Ziel ist es, auf den Artenrückgang aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, welche Perspektive Kinder auf ein solch bedeutendes Umweltproblem unserer Zeit haben. Wir werden erkennen, dass es Freude macht und spannend ist, wenn sich Kinder und Erwachsene gemeinsam mit einem solchen Thema beschäftigen und sich praktisch engagieren.

Aktueller denn je sind auch die Themen der Dauerausstellung im Museum zum Verhältnis von Gesellschaft und Umwelt einzuordnen. An jedem 1. Sonntag im Monat erwartet Sie in diesem Jahr bei der Sonntagsführung um 14:30 Uhr ein jeweils etwas anderer Schwerpunkt – lassen Sie sich durch unsere Museumsführer/innen von neuen Perspektiven auf Vergangenes und Aktuelles am Beispiel des Waldes und des Ebersberger Forstes überraschen.

Der internationale Museumstag mit seinem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ ist 2018 auf Sonntag, den 13.05., festgelegt. So bietet unser Museum am Muttertag freien Eintritt und entwickelt dazu ein Angebot für alle kleinen und großen Besucher, bei dem Sie unser Museum aus neuen Blickwinkeln entdecken können.

Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch von Museum und Umweltstation ein und wünschen Ihnen bei uns informative, anregende und erlebnisreiche Stunden.

Ihr
Walter Brilmayer
1. Bürgermeister


Neuplanung der Erlebnispfade

Regelmäßige Besucher auf der Ludwigshöhe kennen sie: die Erlebnispfade im Wald und im Freigelände rund um das Museum Wald und Umwelt.
Der NaturErlebnisPfad war das erste große Projekt der neu gegründeten Umweltstation. Er wurde mit großer Bürgerbeteiligung geplant und umgesetzt und im Jahr 2003 eröffnet.
2010 kam der Weg zur Biologischen Vielfalt dazu. Außerdem gibt es einzelne Stationen, die historische Waldnutzungen zum Thema haben. Viele Stationen sind nun schon über 10 Jahre alt, so dass einfache Reparaturmaßnahmen nicht mehr ausreichen.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, die Pfade zu überarbeiten und zu einem neuen Informations- und Erlebnispfad zusammenzuführen. Vorher aber wollten wir möglichst viele Meinungen dazu erfahren.
Um die Wünsche und Interessen aller Interessierten kennenzulernen, verteilten wir bis Ende Mai 2016 Fragebögen zu den Erlebnispfaden im Freigelände.
Die Befragung ist mittlerweile abgeschlossen - wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen.
Über die Weiterentwicklung des Naturerlebnispfades informieren wir Sie an dieser Stelle, sobald das Konzept erarbeitet ist.


Betrieblicher Umweltschutz

Unser aktueller Beitrag zum betrieblichen Umweltschutz

Im Museum Wald und Umwelt wurde die gesamte Beleuchtungsanlage von herkömmlichen Beleuchtungskörpern wie Glühbirnen und Strahler auf LED-Technik umgestellt und zusätzlich die Lüftungssteuerung modernisiert. Der Stromverbrauch reduzierte sich dadurch im ersten Halbjahr 2015 um 52 Prozent von etwa 12.000 Kilowattstunden auf unter 6.000 Kilowattstunden.
Dieselbe Menge produziert die Solaranlage auf dem Dach der Hauptschule jedes Jahr - mit nur 20% ihrer Fläche.
Die Umrüstung im Museum wurde als Folge der Empfehlung des städtischen Klimaschutzkonzeptes zur energetischen Ertüchtigung der städtischen Liegenschaften vorgenommen.