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Museum Wald und Umwelt

Angrenzend an den Ebersberger Forst, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in der Metropolregion München, steht seit 2004 das Museum Wald und Umwelt.

Unser Museum ist an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 11:00 - 17:00 Uhr geöffnet

Highlight der Ausstellung ist die Holzbibliothek von Candid Huber. Der Ebersberger Mönch hat vor über 200 Jahren bereits forstwirtschaftliches Wissen auf anschauliche Weise vermitteln wollen und dafür seine unnachahmlichen Holzbücher geschaffen.

Die Umweltstation Ebersberger Forst ist eine staatlich anerkannte Einrichtung für Veranstaltungen im Bereich Umweltbildung. Die Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Natur werden hier großgeschrieben. Umweltstationen sind die Leuchttürme der außerschulischen Bildungseinrichtungen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Bayern.

Die Veranstaltungen finden überwiegend im abwechslungsreichen Freigelände und dem angrenzenden Stadtwald statt und bieten so unmittelbare sinnliche und erlebnisbezogene Zugänge zu den Umweltthemen.

Erwähnenswert ist der Naturerlebnispfad „Auf dem Wechsel des Ebers“. Dieser beginnt am Vorplatz des Museums und führt auf einem 1,5 Kilometer langen Rundweg über 8 informative Stationen mit 16 dazu passenden Hörgeschichten. Im Museum liegt eine Wegbeschreibung aus, die auch hier heruntergeladen werden kann.

Unsere Vision ist es, einen dauerhaften und zukunftsorientierten Beitrag zur Gestaltung nachhaltiger Lebensstile in der Region zu leisten.

Träger von Museum und Umweltstation ist die Stadt Ebersberg.

Samstag, 10. Oktober 2026 | 14:00 - 16:30 Uhr

Kelten und Römer im Ebersberger Forst

Für Erwachsene

Wir begeben uns bei dieser Radtour auf eine eindrucksvolle Reise in die Hallstattzeit: wir besuchen 2.600 Jahre alte Hügelgräber und folgen einem Teil der Römerstraße, die den Nordteil des Forstes auch heute noch durchzieht.

Geführte Radtour auf einer Strecke von ca. 12 km. Treffpunkt ist am Parkplatz der Hubertus-Kapelle an der St.2080. Sie benötigen ein Fahrrad, ggf. Regenschutz und ein Tour-Getränk.

Referentin: Ursula Kunz, Dipl.-Biologin

Preis: pro Person 10,00 €

Anfrage für diesen Termin!

Baumfällarbeiten im Stadtwald

Ab dem 5. Oktober 2026 finden im Stadtwald notwendige Baumfällarbeiten statt. Nach dem trockenen und heißen Sommer werden dabei insbesondere von Borkenkäfern befallene Bäume entfernt. Gleichzeitig wird mehr Licht für die Buchen geschaffen und so die natürliche Verjüngung des Waldes unterstützt.

Die Arbeiten sind witterungsabhängig und können daher zeitlich und örtlich variieren. Bitte beachten Sie unbedingt die Absperrungen und achten Sie auf Maschinengeräusche. Weichen Sie bei Bedarf auf andere Bereiche des Stadtwaldes aus. Der Bereich rund um Skilift und Meditationsplatz ist von den Arbeiten nicht betroffen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!

Museumsherbstfest am 11. Oktober

Liebe Museumsbesucher,

am Sonntag, 11. Oktober 2026, lädt das Museum Wald und Umwelt anlässlich des Museumsherbstfestes von 11:00 bis 17:00 Uhr zu einem erlebnisreichen Familientag ein.

Große und kleine Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm mit bunten Bastelaktionen und interessanten Führungen durch die Dauer- und zum letzten Mal auch durch die Sonderausstellung „Faszination Moor“. Denn mit dem Museumsherbstfest endet unsere Ausstellung zu diesem spannenden Thema.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding bereichert das Programm mit einem eigenen Infostand.

Auch der Förderkreis des Museums ist mit dabei und feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einer eigens zusammengestellten Ausstellung. Begleitend dazu erwartet die Besucherinnen und Besucher ein spannender Vortrag von Prof. Robert Vogl von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zum Thema Umweltbildung.

An den verschiedenen Stationen können Kinder fleißig Stempel sammeln. Wer seine Stempelkarte vollständig gefüllt hat, darf sich auf eine kleine Überraschung freuen.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Kaffee und Kuchen gibt es auf Spendenbasis. Das Partnerschaftskomitee Ebersberg–Yssingeaux bietet außerdem an seinem Stand selbstgemachte Crêpes an.

Der Eintritt und alle Aktionen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Also einfach vorbeikommen, entdecken, mitmachen und gemeinsam einen abwechslungsreichen und spannenden Tag im Museum Wald und Umwelt erleben!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Umweltstation Ebersberger Forst beteiligt sich an der Woche der Umweltstationen

Vom 26. September bis 4. Oktober 2026 findet bayernweit die „Woche der Umweltstationen“ statt. Die derzeit 67 staatlich anerkannten Umweltstationen in Bayern stellen in dieser Woche ihre Arbeit vor und zeigen, wie sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Natur und einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt begeistern. Auch die Umweltstation Ebersberger Forst beteiligt sich an der Aktionswoche.

Umweltstationen sind Lernorte außerhalb von Schule und Kindergarten. Hier können Kinder, Jugendliche und Erwachsene Natur selbst erleben, Dinge ausprobieren und sich mit aktuellen Umweltthemen beschäftigen. Am Museum Wald und Umwelt geht es zum Beispiel um Wald, Wasser, Klimaschutz und die Frage, wie wir mit unserer Umwelt so umgehen können, dass auch kommende Generationen gut darin leben können.

Ein wichtiger Grundgedanke dabei ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern Menschen dazu befähigen, Zusammenhänge zu verstehen, unterschiedliche Interessen abzuwägen und Verantwortung für die Gestaltung unserer Zukunft zu übernehmen.

Als staatlich anerkannte Umweltstation bietet die Umweltstation Ebersberger Forst ein umfangreiches Programm für Schulklassen, Gruppen, Familien und andere Interessierte an. „Uns geht es nicht nur darum, Wissen über Natur und Umwelt zu vermitteln. Die Teilnehmenden können bei unseren Veranstaltungen Natur unmittelbar erleben, Zusammenhänge entdecken und sich damit beschäftigen, wie wir unsere Umwelt heute und in Zukunft verantwortungsvoll gestalten können“, erklärt Dr. Hannes Müller.

Wie groß das Interesse an diesen Angeboten ist, zeigen die Zahlen: Im vergangenen Jahr fanden 350 Veranstaltungen mit insgesamt 7.516 Teilnehmenden statt. Einen großen Teil machen Angebote für Schulklassen und andere Gruppen aus. Dazu kommt das offene Jahresprogramm mit zahlreichen Veranstaltungen für Familien und andere Interessierte.

Das Programm wird laufend weiterentwickelt und greift aktuelle Themen auf. Neu im Angebot ist in diesem Jahr das Planspiel „Wasser ist für alle da!?“, das vom Bayerischen Landesamt für Umwelt entwickelt wurde. Dabei werden Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe selbst zu den Beteiligten eines schwierigen Konflikts: In der erfundenen Gemeinde „Klein-Wasserlosen“ wird das Wasser knapp. Wer soll dann wie viel Wasser bekommen?

Das Planspiel zeigt anschaulich, dass es bei Umweltfragen oft nicht nur eine einfache Lösung gibt. Die Jugendlichen schlüpfen in verschiedene Rollen und lernen, unterschiedliche Standpunkte zu verstehen, Informationen zu prüfen, miteinander zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Damit die Umweltstation Ebersberger Forst solche Angebote dauerhaft anbieten kann, ist sie auf die Unterstützung des Freistaats Bayern angewiesen. Die staatlichen Fördermittel sind eine wichtige Grundlage dafür, dass die Umweltstation ihre Bildungsarbeit in diesem Umfang und in dieser Qualität anbieten kann. Für diese Unterstützung ist die Umweltstation sehr dankbar.

Gleichzeitig steigen auch die Kosten für Personal, Materialien, Energie und andere Leistungen. Damit die Qualität der Umweltbildungsarbeit erhalten bleiben kann, ist es deshalb wichtig, dass die Fördermittel regelmäßig an die allgemeine Kostenentwicklung angepasst werden.

Mit der „Woche der Umweltstationen“ soll bayernweit gezeigt werden, wie vielfältig Umweltbildung sein kann und wie wichtig die Arbeit der Umweltstationen ist. Die Umweltstation Ebersberger Forst möchte dabei zeigen, wie Umweltbildung direkt vor Ort funktioniert und wie viele Menschen in Ebersberg davon profitieren.

Ausgerichtet wird die Aktion von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Bayern e.V.: https://www.umweltbildung-bayern.de/

Weiter Informationen zu Umweltstationen in Bayern und der Woche der Umweltstationen auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz: https://www.bne-lernen.bayern.de/umweltstationen/index.htm

Seltenes Buch ergänzt die Ebersberger Holzbibliothek

Der Förderkreis für unser Museum Wald und Umwelt hat ein besonderes historisches Buch erworben: die „Kurzgefaßte Naturgeschichte der vorzüglichsten baierischen Holzarten“ von Candid Huber aus dem Jahr 1793. Das seltene Original wurde am Donnerstag, dem 27.08.2026 an den Ebersberger Bürgermeister Ulrich Proske und den Museumsleiter Hannes Müller übergeben.

Das Buch ergänzt die mehr als 230 Jahre alte Ebersberger Holzbibliothek, die mit ihren 117 Holzbüchern zu den bedeutenden historischen Darstellungen der Gehölze süddeutscher Wälder zählt. Candid Huber beschreibt in dem Büchlein unter anderem die Standortwahl und Nachzucht von Bäumen, die Übernutzung von Wäldern sowie die vielfältige Nutzung von Waldprodukten, etwa für Medizin und Küche.

Mit dem seltenen Original steht unserem Museum nun eine wichtige historische Quelle zur Verfügung. Sie macht anschaulich, wie intensiv sich Menschen bereits vor mehr als 230 Jahren mit Wald, Bäumen und deren nachhaltiger Nutzung auseinandersetzten.